Fahrt nach Dresden und ins Elbsandsteingebirge

Die mehrtägigen Busreisen des Ortsvereins Heiden der Arbeiterwohlfahrt werden immer begehrter. In diesem Jahr ging es vom 23. bis 26. Mai 2011 nach Dresden. 69 Personen hatten sich angemeldet, und deshalb hatte Hans-Peter Kemper wieder den Doppeldecker-Bus der Firma Menchen angeheuert.

Bei herrlichem Wetter startete die Gruppe am Montagmorgen um 7 Uhr ab Heiden, Alter Kirchplatz. Ein Zwischenstopp in Eisenach mit dem Besuch der Wartburg kam den Reisenden sehr gelegen, konnte man sich doch die Beine ein wenig vertreten. Leider war das Gastronomieangebot auf der Wartburg recht dürftig, so dass sich etliche von uns schon sehr auf das Abendessen in unserem Hotel freuten.

Wir waren in dem Vier-Sterne-Hotel "Wilder Mann" bestens untergebracht, das mit seiner Freiterrasse einen herrlichen Blick auf die Silhouette der Stadt Dresden bot.

Am Dienstag ging es nach einem tollen Frühstücksbuffet in die Dresdener Innenstadt, wo uns unser Reiseführer auf dem Theaterplatz empfing. Nach einer mehrstündigen Stadtrundfahrt und einem anschließenden Rundgang durch den historischen Ortskern nahm ein großer Teil unserer Reisegruppe an einer mittäglicher Andacht in der Frauenkirche teil. Am Nachmittag stand ein Besuch der Semperoper auf dem Programm, und bis zur Rückfahrt war noch Zeit, ein wenig auf den Brühlschen Terrassen bei einem Cappuccino zu verweilen, auf den Spuren von August dem Starken zu wandeln oder sich die Alten Meister im Zwinger anzusehen.

Am Mittwoch stand ein Tagesausflug in die Sächsische Schweiz mit dem uns bereits bekannten Reiseführer auf dem Programm. Sowohl von der Festung Königstein als auch von der Aussichtsplattform der Bastei boten sich grandiose Ausblicke auf Elbtal. Nach der Mittagessen führte uns die Route zu Schloss Pillnitz, das direkt an der Elbe liegt. Nach einem Rundgang durch den Schlosspark fuhren wir mit einem alten Elbdampfer nach Dresden zurück und ließen den Abend im Hotel in gemütlicher Runde ausklingen.

Auf der Rückfahrt am Donnerstag blieb noch genügend Zeit für einen Zwischenstopp in Weimar. Nachdem uns Siegmund Kempmann eine wenig die Bedeutung Weimars für die Kulturgeschichte Deutschlands nahe gebracht hatte, hatten wir noch ein wenig Zeit, uns die Häuser von Goethe und Schiller wenigstens von außen und ihr gemeinsames Denkmal vor dem Theater in Weimar anzusehen. Ohne größere Zwischenfälle erreichten wir gegen 21 Uhr wieder Heiden.